[Rezension] Ursula Poznanski - Blinde Vögel




Autor Ursula Poznanski
Titel Blinde Vögel
Seiten 480
Verlag rororo
Veröffentlichung 2013
Genre Thriller
ISBN 
9783499259807











Buchbeschreibung
Status: Ermordet

Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Zwischen beiden scheint zu Lebzeiten keinerlei Verbindung bestanden zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Die Salzburger Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger finden eine überraschende Gemeinsamkeit: Beide waren Mitglieder in einem Internetforum. Ein Forum für Dichtung. Harmloser geht es nicht. Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als vorgebliche Lyrik-Liebhaberin in die Gruppe ein. Kurz darauf gibt es einen dritten Todesfall.
Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung
Ich bin hin- und hergerissen. Ich mag die Ermittlungs-Geschichte um Kaspary und Wenninger. Da werden zarte Bande zwischen den beiden Kollegen geknüpft. Was die Ermittlungen angeht, habe ich das Gefühl, die ersten 75% des Buches passiert nicht wirklich etwas. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen wer der Mörder ist, welche Motive er hatte und wie die Morde irgendwie zusammen passen.

Beatrice loggt sich mit einem Pseudonym in der facebook-Gruppe ein. sie erhofft sich, dadurch die Zusammenhänge der Morde zu verstehen. Gedichte und Fotos - irgendwie sieht Bea alias Tina Herbert die Zusammenhänge nicht. Es scheint doch eine Sackgasse zu sein. Doch Bea ist überzeugt, dass es sich nicht um Selbstmorde handelt und bleibt weiter dran.

Es dauert sehr lange, bis sich die Ereignisse überschlagen. Ein plötzlicher Zeitsprung in der Geschichte bringt die Wendung. Können Beatrice und Florin den Mörder finden, bevor noch jemand dran glauben muß? Was hat es mit dem Reporter auf sich, der ebenfalls der facebook-Gruppe beigetreten ist, um zu recherchieren. Die Wahrheit über den Täter hat mich völlig überrascht.

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