[Rezension] John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter



Autor John Green
Titel Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Seiten 288
Verlag Hanser
Veröffentlichung Juli 2012
Genre Jugendbuch
ISBN 9783446240094











Buchbeschreibung
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.
Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung
Wie beschreibt man eine Geschichte über den Krebs und zwangsläufig über den Tod? Kann man wirklich sagen, dass es eine schöne Geschichte ist, obwohl sie doch gleichzeitig traurig und tragisch ist? JA man kann! Denn es ist eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und Liebe und Tapferkeit. Die Freundschaft zwischen der 16-jährigen Hazel und dem 17-jährigen Augustus "Gus".

Hazels Mutter opfert sich mit deren Pflege auf. Sie tut es gerne, denn sie liebt ihre einzige Tochter. Hazel selbst plagen Schuldgefühle, weil sie ihre Eltern zurück läßt. Ein Kind sollte nicht vor den Eltern sterben müssen. Hazel wirkt sehr erwachsen für ihr Alter und sie ist so tapfer! Aber vielleicht geht es Kindern so, wenn sie an Krebs erkranken und sich mit dem Tod auseinander setzen müssen?

Eines Tages begegnet Hazel dem gutaussehenden Gus in der gehassten Selbsthilfegruppe. Aus anfänglicher Neckerei und Diskussionen über Literatur bandelt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Doch der Krebs macht auch hier keinen Halt. Die beiden genießen jeden Tag, als wäre es der letzte. Und leider kommt es so, wie es kommen muss. Ich kann nur jedem dazu raten, dieses Buch selbst zu lesen, um einen Eindruck von dieser wundervollen Geschichte zu bekommen.

Aufwühlend, traurig, schön, rührend, humorvoll und tragisch. Danach wird einem wieder klar, wie schön das Leben ist.

Kommentare

  1. Hi. Eine schöne Rezi die mir sagt "lies dieses Buch" :)
    Bleibe mal als Leser hier
    Liebe Grüße Katja

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    1. Dankeschön :-) Ich bin ja mehr so ein Fan von Kurz-Rezis und freue mich umso mehr, wenn sie Dir gefällt. LG Yen

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